Premieren und Rekorde brachte die Märzausgabe des Teutopokals. Das erste Mal fand ein Turnier in den überaus geeigneten Räumlichkeiten des TV Verls statt und wir knackten dabei sogar die 30-Teilnehmer-Grenze. Das Turniergeschehen lässt sich am besten mit Hilfe der Bilder beschreiben. Schnallt euch an: Los gehts!

Aus Ahlen besuchten uns zum wiederholten Male FM Rafael Torres-Kuckel, Andreas Völker (links) und Ulrich Woestmann (rechts). Andreas spielte ein eher unauffälliges Turnier, wobei der Sieg gegen Rafael natürlich heraussticht, Ulrich war sehr gut aufgelegt und sicherte sich mit 10,5 Punkten am Ende den zweiten Platz.

Nico Glatt (links) konnte ebenfalls einige Highlights setzen (Sieg gegen Helena Neumann), aber insgesamt reichte es dieses Mal nur zu einem Platz im Mittelfeld.

Martin Bushell (rechts) und Adam Popkiewicz feierten beide ihre Premiere beim Teutopokal. Die von Adam ist dabei besonders gelungen. Mit einigen Siegen über nominell stärkere Gegner erspielte er sich eine EInstiegs-ELO von 1743. Die Partie zwischen den beiden sollte Adam für sich entscheiden.

Mistraim Shungu (links) und Matthias Schulte zu Sodingen spielten ebenfalls das erste Mal mit. MIstraim kommt aus dem Kongo und war gestern neben Walandis Milonas der einzige Teilnehmer mit keiner deutschen ID. Die Partie zwischen den beiden gewann Matthias, nachdem Mistraim die Schachs ausgegangen waren und er matt gesetzt wurde.

Helena (links) spielte letzte Woche die A-Gruppe der offenen deutschen Frauenmeisterschaft mit und saß an diesem Freitag schon wieder am Brett. Ihr Ergebnis war dieses Mal nicht überragend, u.a. haben beide Schirmbecks ihr den vollen Punkt abgeknöpft ;-). Trotzdem reichte auch ein schlechtes Turnier aus, um im oberen Drittel zu landen und das sagt ja auch etwas über ihre Qualitäten aus. Bei Walandis Milonas gab es ebenfalls ergebnistechnisch Licht und Schatten. Es ist aber immer wieder eine Freude seinen kreativ gespielten Partien zuzuschauen.

Michael Popiolek (links) ist derjenige, ohne den es den Teutopokal nicht in Verl gegeben hätte. Dankeschön für die tolle Zusammenarbeit bei der Organisation des Turniers. Da sich unser Schiri Christian Jackl kurzfristig bereit erklärte auch die Eintragung der Ergebnisse vorzunehmen, konnte er auch mitspielen. Die Partie gegen Lily gewann er, insgesamt platzierte er sich im Mittelfeld.

Blick über das Gesamtfeld. Das Foto konnte ich schießen, weil ich gegen Rafael meine Partie recht schnell eingestellt habe. Die Räumlichkeiten in Verl sind ideal für Schachturniere. Es gibt ein großer Fernseher an der Wand (in der Spiegelung am Fenster zu erkennen), wo alle einen guten Blick über die Turnierverwaltung haben, helles Licht, ausreichend Platz. Einfach ideal!

Aceyla Ammunra Rodriguez war einer von vier weiblichen Schachspielerinnen, die gestern am Brett saßen. Sie spielte ihr erstes Schachturnier. Gegen Michael Neumann verlor sie ihre Partie, aber in der letzten Runde gegen Carsten Bongartz holte sie ihren Punkt gegen einen ELO-Inhaber. Damit dürfte sie sich ihre erste eigene ELO verdient haben. Herzlichen Glückwunsch!

Nick Gehrmann (links) spielte ein hervorragendes Turnier und war im späteren Turnierverlauf fast immer im ersten Drittel des Turniers zu finden. Eine ELO-Performance von 1900 und 39 gewonnene Pünktchen sind die Belohnung für sein starkes Spiel. Auch die Partie gegen Philipp Weber (rechts) sollte er gewinnen. In zweiter Reihe spielen Viktor Gieles und Lorenz Kowalzik gegeneinander. Lorenz rollte mit seinem Rolli von Brett zu Brett und erspielte sich ebenfalls seine erste Blitz-ELO. Viktor bestätigte seine Leistung aus Rheda und platzierte sich im Mittelfeld des Turniers.

Hansa (links im Spiel gegen Kilian Schramm) wird den Ausrichterplatz bei der NRW-Blitzeinzelmeisterschaft, die übernächste Woche bei uns stattfindet, einnehmen und spielte sich schon einmal dafür warm. Platz 19 mit 6,5 Punkten entsprach ungefähr seiner Startplatzierung. Kilian spielte ein starkes Turnier, gewann 33 ELO-Punkte und landete auf Platz 6.

Thomas Bücker schaute kurzfristig vorbei und staubte am Ende den 3. Platz ab. Ich konnte ihn im direkten Duell zwar überspielen, am Ende hatte er aber einen ärgerlichen halben Punkt mehr ;-).

Lily startete wie die Feuerwehr mit 3 aus 3 und bewies einmal mehr, dass Blitzschach eine ihrer stärksten Disziplinen ist. Am Ende bestätigte sie ungefähr ihren Ranglistenplatz.

Rafael (links) ließ gestern wenig anbrennen. Selbst eine Null gegen Georg Hagenhoff in der vorletzten Runde konnte er sich erlauben und trotzdem den Turnier gewinnen. Herzlichen Glückwunsch!

Besagter Georg Hagenhoff, hier links im Duell mit Walandis war auch gestern für die eine oder andere Überraschung gut und gewann ebenfalls ein paar ELO-Pünktchen dazu.

Joachim Bisjak war neben Michael Popiolek der einzige Teilnehmer das gastgebenden Vereins. Seine Gegnerin in der Runde 11 war Lotta Sophie Kowalzik, der drei Gewinnpartien gelangen. Auch die Partie gegen Joachim konnte sie gewinnen.

Ich spielte ein gutes Turnier, verlor aber total ärgerlich gegen Lily, was mich sehr wurmt. Am Ende musste ich mich mit dem etwas undankbaren vierten Platz zufrieden geben.

Im April macht der Teutopokal Pause, am 23. Mai geht es in Halle weiter. Dort gibt es wieder eine Premiere zu feiern: Erstmals wird der Teutopokal in unserem neuen Spiellokal gespielt!

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