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Deutschland sucht den Schach-Superstar

Immerhin hat die schreibende Zunft und auch das Fernsehen, aus aktuellem Anlass, Schach für sich entdeckt. Egal was sie schreiben, es kann dem Schach im allgemeinen nur gut tun. Ein Beispiel ist der Nachrichtensender NTV, der sich diese coole Schlagzeile hat einfallen lassen. Deutschland sucht den Schach-Superstar – “Ziel: deutscher Magnus Carlsen” Aus Sicht von NTV war die Schlagzeile nicht schwer zu kreieren, da NTV zur RTL-Gruppe gehört mit der erfolgreichen Sendung: “Deutschland sucht den Superstar.” Die WM in London rückt Schach derzeit weltweit ins Rampenlicht. Ein wenig davon soll auch auf den deutschen Schachbund abstrahlen, der vom Popularitäts-Boom träumt.

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Frauen-Nationalteam zum Schleining-Interview: ?Unwahrheiten, Verstoß gegen Gedanken des Mannschaftssports?

?Mobbing? warf Zoya Schleining ihren Mitspielerinnen und dem Teamkapitän der Deutschen Nationalmannschaft der Frauen während der Schacholympiade in Batumi vor. Zunächst intern während des Turniers, dann öffentlich im Interview mit dieser Seite, in dem sie darstellte, warum sie in der zweiten Hälfte des Wettbewerbs nicht mehr zum Einsatz kam und sich auch ansonsten außen vor fühlte. Teamkapitän Jonathan Carlstedt und die Spielerinnen Elisabeth Pähtz, Sarah Hoolt sowie Judith Fuchs beleuchten die Angelegenheit jetzt aus ihrer Sicht. Uns erreichte folgende Stellungnahme dieser vier zum Schleining-Interview: ?Wir haben gehofft und wünschen uns weiterhin, dass die Olympiade intern und basierend auf den Tatsachen aufgearbeitet wird. Das Interview von Zoya Schleining und die entstandenen Emotionen würden

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Caruana – Carlsen Partie 7 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse

Heute wurde die 7. Runde zwischen Magnus Carlsen und Fabiano Caruana gespielt. Carlsen eröffnete mit d4 und beide wiederholten Züge aus der ersten und zweiten Runde. Immer schön artig. Offensichtlich hatte keiner von Beiden Lust ein Risiko einzugehen. Man hat das Gefühl das sich beide wie Raubtiere belauern, bis einer einen Fehler macht. Allerdings, das muss man auch sagen, wird die Geduld der Zuschauer und Schachenthusiaten auf eine harte Probe gestellt. Mal hören was Großmeister Niclas Huschenbeth zu dieser Partie sagt. Vielleicht entdeckt er ja noch einen Hammerzug den die beiden Konthrahenten übersehen haben. Übrigens ist Niclas gerade nicht nur

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Frauenbundesliga: Wilde Partien bei Hamburg – Bad Königshofen

In der Frauenbundesliga wurde dieses Wochenende die zweite Doppelrunde gespielt. Während in der ersten Doppelrunde viele Spielerinnen verhindert waren, konnten diesmal die meisten Mannschaften aus dem Vollen schöpfen. Und das merkte man auch an den Aufstellungen nicht nur der Spitzenmannschaften, sondern auch der Mannschaften, die um den Klassenerhalt kämpfen wie Hofheim und Harksheide. Nach dem 4. Spieltag ist keine Mannschaft mehr verlustpunktfrei. Neuer Tabellenführer ist Baden-Baden vor Hamburg, das gegen Bad Königshofen 3-3 spielte (zum dramatischen Verlauf dort unten mehr). Einen Punkt dahinter folgen Bad Königshofen, Schwäbisch Hall und Rodewisch. Schwäbisch Hall schlug die in Bestbesetzung angetretenen Schachmiezen mit 3,5-2,5

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Warum Elo? – Warum Wertungszahlen?

An irgendeiner Stelle dieser leicht unkoordinierten Serie soll auch dieses Thema mal ?ernsthaft? angeschnitten werden. Die Wertzahlen haben eine zunehmend große Bedeutung in der Schachwelt erhalten. Man orientiert sich fast vollständig an ihnen, man verlässt sich auf sie. Aber inwieweit sie überhaupt sinnvoll sind, inwiefern geeignet, wie verlässlich sie sind, welche Schwachstellen sie haben, dass drängt man mehr und mehr in den Hintergrund. Einhergehend wäre übrigens die Frage zu stellen: ginge es nicht vielleicht besser? Tatsächlich eignet sich der Sport Schach ziemlich perfekt für ein derartiges Wertungs-System und insofern war es nicht verwunderlich, dass sich irgendwann mal ein Mathematiker der

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Österreich: Bundesliga gestartet

In der vierten Runde der Bundesliga musste Titelverteidiger Jenbach eine überraschende 2,5:3,5 Niederlage gegen Ottakring hinnehmen. Die Asse der Tiroler stechen diesmal nicht. Tamas Banusz gelingt für die Wiener ein feiner Sieg gegen Volokitin und Harald Schneider-Zinner glänzt in seiner Partie gegen Schlosser. Lediglich Bluebaum ist für den fünffachen Meister erfolgreich. Im Kärntner Derby trennen sich Feffernitz und Maria Saal, die Meister von 2016 und 2017, mit einem 3:3. Abasov besiegt am Spitzenbrett Ragger, Halvax gleicht für Maria Saal aus. Neuer Tabellenführer ist Hohenems nach einem 5,5:0,5 gegen Götzis. Die Vorarlberger haben wie Ottakring sechs Punkte. Maria Saal, St. Veit

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Schlussbericht zur Kadettenweltmeisterschaft in Santiago de Compostela 2018

1. Die Deutschen Teilnehmer 28 Spieler und Spielerinnen mit insgesamt über 40 Begleitpersonen stellen an sich schon eine Herausforderung dar. Es kam zu keinen Zwischenfällen oder Pannen. Dafür kann ich als Delegationsleiter allen Eltern und Trainern nur nochmals danken! Als Bundesnachwuchstrainer fällt mein Gesamtfazit gemischt bis positiv aus. Die Mittelstreckenläuferin Svenja Butenandt (siehe VL München) legte im Schlussspurt 4 aus 4 hin und kletterte auf den siebten Platz. Fast hätte es zur Bühne gereicht. Der Marathon-Mann Marius Deuer erreichte ebenfalls acht Punkte und belegte Platz 10 im Endklassement. Marathon-Mann deshalb, weil Marius mehrmals zu den letzten noch Spielenden im gesamten

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Senioren-Einzel-WM startet in Bled/Slowenien

Die 28. World Senior Championship (50+, 65+) findet vom 17. November bis zum 30. November 2018 im Congress Center im Grand Hotel Toplice, Bled (Slowenien) statt. Vom 18. bis 29.11. werden 11 Runden Schweizer System gespielt. Die Meldeliste umfasst 330 Spieler/innen aus 59 Ländern und 4 Kontinenten. Die vermutlich älteste Teilnehmerin ist Hannelore Hoose, 89 Jahre alt und bekannt für ihr kompromissloses Spiel. Das Foto zeigt sie bei der Deutschen Senioreneinzelmeisterschaft 2015 in Magdeburg. In der Kategorie Open 50+ (106 Meldungen, davon 13 Deutsche) gehören Zurab Sturua (GEO, Elo 2519), Karen Movszisian (ARM, Elo 2513), Klaus Bischoff (GER, Elo 2507)

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Des Kaisers neue Kleider

Von GM Hertneck, München Endlich ist es so weit, die Umstrukturierung der FIDE hat begonnen. Parallel zur Schach-WM in London traf sich der neu gewählte FIDE-Vorstand und fällte weitreichende Beschlüsse. Der wichtigste: ein neues Exekutivorgan, das Management Board wurde als oberstes Entscheidungsorgan gebildet, dem folgende ständige Mitglieder angehören: Arkady Dvorkovich, FIDE Präsident und Vorsitzender des Gremiums Igor Kogan, stellvertretender Vorsitzender des Gremiums und ehemaliger Kampagnenleiter des Präsidenten Zhu Chen,Schatzmeisterin Victor Bologan, Geschäftsführer (FIDE Executive Director). Emil Sutovsky, Generaldirektor (FIDE Director General) Willy Iclicki, Generalsekretär (FIDE Chief Operating Officer) Berik Balgabaev Berater des FIDE Präsidenten Mohamed Al-Mudahka Internationaler Direktor Vadim Tsypin,

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Carlsen – Caruana Partie 6 Schach WM 2018 | Großmeister-Analyse | Matt in 36?

Erstmals wurde auf e4 mit Russisch geantwortet, eine Verteidigung mit der sich Caruana gut auskennt. Er hatte sie in der Vergangenheit im Besonderen beim Kandidatenturnier in Berlin eingesetzt. Lange Zeit deutete alles daraufhin, dass die Partie wieder remis ausgeht. Doch dann zündete Caruana die Lunte an und brachte Carlsen in arge Bedrängnis. Mit dem Rücken an der Wand opferte Carlsen eine Figur gegen 3 Bauern und übersieht, dass er Einen davon wieder verliert. Der Österreichische Schachbund schreibt: In der Pressekonferenz werden die Spieler von einem Journalisten überrascht, der auf die Analyse eines Computers verweist, der an einer Stelle ein Matt

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18. DEUTSCHE SCHACH-AMATEURMEISTERSCHAFT (DSAM) 2018/2019: DIE SPIELE SIND ERÖFFNET!

Die DSAM startete heute mit dem Vorrundenturnier in Koblenz-Lahnstein in ihre 18. Saison. Insgesamt 212 Spielerinnen & Spieler nutzten die Chance eines verlängerten Schachwochenendes und nahmen im idyllisch auf der Lahnhöhe hoch über dem Lahntal gelegenen Wyndham Garden Hotel den Wettbewerb um die je 7 Qualifikationsplätze für das Finale in den 7 Wertungsgruppen auf. Das Hotel zeigte sich gut auf seine Gäste vorbereitet, indem es mehrere Freiluft-Schachspiele mit Figuren bestückte, die zudem korrekt aufgebaut waren. Auch wenn das Wetter mit strahlendem Sonnenschein wahrlich zu einem Aufenthalt im Freien einlädt, wird für die richtigen Partien dann doch der geräumige Spielsaal bevorzugt. Die 18.

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Ein Sieg gegen die Nr. 1 der Welt

Weltmeister werden nicht viele, die Gelegenheit, um den Titel kämpfen zu dürfen, erhalten nur ein paar Spieler mehr. Aus diesem Grund ist es für viele Spieler schon ein großer Prestige-Erfolg, einen amtierenden Weltmeister in einer klassischen Partie bezwungen zu haben. Dem deutschen Großmeister Dr. Robert Hübner gelang dieses Kunststück 1992 beim Großmeisterturnier in Dortmund, als er nach vier Niederlagen und diversen Remisen zuvor, Weltmeister Garry Kasparov in einer spektakulären Partie das Nachsehen gab. Unvergessen auch Wolfram Hartmann, dem als krasser Außenseiter ein Sieg gegen Weltmeister Anatoli Karpov, beim Großmeister-Turnier in Hannover, im Jahre 1983, gelang. Blicken wir noch ein bisschen

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PR-Probleme am Mississippi: Maulkorberlass, vorauseilender Gehorsam und ein irrlichternder Milliardär

Stellen wir uns vor, der Vorstandsvorsitzende des Rüstungskonzerns Diehl Defence würde mit weit geöffneter Schatulle beim Schachclub Überlingen vorstellig, um eine Zusammenarbeit auszuloten. Der Mann findet keine Fachkräfte, das Image seiner Firma ist im Eimer, und nun soll ihm Schach helfen, diese beiden Probleme zu beheben. Schlaue Idee, aber würden die Schachspieler seine Kohle nehmen? Wollen sie sich von einem Konzern unterstützen lassen, dessen Produkte Menschen töten? Bei der Firma Wiesenhof töten sie keine Menschen, aber Hühner, und das bereitet Freunden von Werder Bremen Bauchschmerzen. Um ihr Image zu reparieren, nutzt die Firma den Fußball- und Schachclub aus der Hansestadt mit seinem respektabel Schach spielenden Aufsichtsratsvorsitzenden als

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Remis ist dem Schach sein Tod ?

Auch diese Geschichte wohl so alt, dass man vermutlich die Bartwickelmaschine im Keller bereits quietschen hört ? aber sich keineswegs zum Weiterlesen bemüßigt fühlt. Vielleicht gibt es dennoch einen aktuellen Anlass, sich diesem Thema (mal wieder) zu widmen. Klar ist ?aktuell? die Rede von der Schachweltmeisterschaft. In Vorgängertexten war bereits die Rede davon, dass man Schach möglicherweise allmählich einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich machen könnte, indem die großen Schachveranstaltungen im Netz übertragen werden und, neben rein schachlichen Inhalten, zugleich einen Unterhaltungswert anzubieten hätten mit den Shows, welche mehr und mehr an Wert gewinnen (könnten) und somit auch für den (bisherigen) Schachlaien

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Online Kombiecke mit Uwe Kersten [238]

Eine Trainingsserie des Schach-Tickers in Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach ?I normally do what my intuition tells me to do. Most of the time I spent thinking is just to double check? Magnus Carlsen (Normalerweise mache ich das, was mir meine Intuition sagt. Die meiste Bedenkzeit verwende ich nur für “Double-Check”. )  Wir setzen unser Trainingsangebot mit der 238. Ausgabe fort. Dank der Kooperation mit der Zeitschrift JugendSchach [www.jugendschach.com] erscheint jeden Freitag eine neue Aufgabe sowie die Lösung für die Aufgabe der vorherigen Woche.   Mit UWE KERSTEN [*1968] stellen wir Ihnen einen erfahrenen A-Trainer des Deutschen Schachbundes zur Seite,

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